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Baudurchführung und Nachträge

 

Das Seminar schult anhand der 

- neuesten BGH-Rechsprechung und unter Berücksichtigung der

- VOB/B 2009

den Umgang mit unklaren, unvollständigen und widersprüchliche Leistungsbeschreibungen, die nach Vertragsschluss zu vielen Fragen führen. In welchen Fällen sind Nachtragsforderungen begründet? Wie sind Bauablaufstörungen im Einzelnen zu beurteilen? Wie können Auftraggeber ihre Ansprüche auf Vertragsstrafen oder Verzugsschadenersatz durchsetzen und welche finanziellen Ansprüche für Behinderungsfolgen können Auftragnehmer geltend machen?

 

Ihr Referent Rechtsanwalt Dr. Uwe Diehr

Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht, langjährige Tätigkeit im Bereich des Immobilien-, Architekten- und Baurechts, anwaltliche Vertretung von kommunalen Gebietskörperschaften, Investoren und Bauunternehmungen, Mitglied des Fachanwaltsausschuss für Bau- und Architektenrecht der Rechtsanwaltskammer Brandenburg, Lehrbeauftragter an der HTW Berlin, Verfasser zahlreicher Beiträge zum Baurecht

 

10:00 Uhr

Abgrenzung der Risiken aus Leistungsbeschreibung und Kalkulation vor und nach

den Zuschlag

· Arten der Leistungsbeschreibung

· Widersprüchliche/Unvollständige Leistungsbeschreibungen

· Kooperation in der Ausschreibungsphase

 

Bedeutung und Elemente der Kalkulation als Grundlage der Preisermittlung

· Einzelkosten der Teilleistung (EKT)

· Baustellengemeinkosten (BGK)

· Allgemeine Geschäftskosten (AGK)

 

12:30 Uhr Gemeinsames Mittagessen

 

13:30 Uhr

 

Nachträge aus

· Mengenänderungen

· Änderungen des Bauentwurfs

· Zusätzliche Leistungen

· Anschlussaufträge

· Geschäftsführung ohne Auftrag

· Ungerechtfertigte Bereicherung

· Unterschiede zwischen Einheitspreisvertrag und Pauschalpreisvertrag

 

Bauzeitverzögerungen

· Rechte des Auftraggebers (Schadensersatz, Rücktritt, Vertragsstrafe)

· Rechte des Auftragnehmers (Mehrvergütung, Bauzeitverlängerung, Entschädigung)

 

16.00 Ende

 
     
     

 

 

 

  

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